Die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) wurde
von
Marshall B. Rosenberg,
dem international bekannten Konfliktmediator
und Begründer des Center for Nonviolent Communication in USA, entwickelt.
GFK ist eine Art des Umgangs miteinander,
die den Kommunikationsfluss erleichtert. Der Fokus liegt dabei auf Werten
und Bedürfnissen, die alle Menschen haben, unabhängig ihrer Herkunft,
ihrer Nationalität, ihrer Religion. GFK regt zu einem Sprachgebrauch
an, der Wohlwollen verstärkt - Ablehnung oder Abwertung werden
bewusst vermieden.
GFK geht davon aus, dass der befriedigendste
Grund zu handeln, darin liegt, das Leben zu bereichern. Aus Angst, Schuld
oder Scham etwas zu tun, schafft selten Befriedigung.
Besondere Bedeutung kommt der Übernahme von Verantwortung für getroffene
Entscheidungen und der Verbesserung der Qualität von Beziehungen
zu.
Durch GFK wird verständlich, dass...
- alles, was ein Mensch jemals tut, ein
Versuch ist, Bedürfnisse zu erfüllen;
- es für alle Beteiligten langfristig
förderlich ist, Bedürfnisse durch Kooperation statt Konkurrenz zu
erfüllen;
- es Menschen von Natur aus Freude
bereitet, zum Wohlergehen anderer beizutragen, wenn sie das freiwillig
tun können.
Die GFK bietet die Gelegenheit...
- befriedigende Verbindungen mit anderen
Menschen zu schaffen;
- Bedürfnisse auf eine Weise zu
erfüllen, die den eigenen Werten und denen anderer gerecht werden;
- vergangene schmerzvolle oder
erfolglose Erfahrungen und Beziehungen zu heilen.
Die GFK unterstützt dabei...
- Schuldgefühle, Scham, Angst und
Depression aufzulösen;
- Ärger und Frustration umzuwandeln
- Lösungen zu finden, die auf
gegenseitiger Rücksichtnahme, Respekt und Konsens basieren;
- Bedürfnisse so zu erfüllen, dass sie
bereichernd wirken.
In Psychotherapie,
Coaching und Training eignet sich hervorragend die Nutzung der folgenden 4
Schritte
- beobachten ohne zu bewerten
- was nehme ich wahr? Nicht: was könnte es bedeuteten.
- unterscheiden zwischen Gefühl und
Gedanken
- was fühle ich?
- unterscheiden zwischen Wunsch und
Bedürfnis
- welche Bedürfnisse habe ich? welche werden befriedigt? welche nicht?
- wie sieht es bei meinem Gegenüber aus?
- unterscheiden zwischen Bitte und
Forderung
- positiv und konkret.
Sie möchten mehr wissen über Gefühle und
Bedürfnisse? Dann folgen Sie bitte dem
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